Freitag, 31. Oktober 2014

Der letzte Einblick?


Nach 968 Tagen, 33 Posts und 8.640 Klicks aus mindestens 10 verschiedenen Ländern müssen sich die Hervester-Einblicke verabschieden. Die Förderphase des ESF-Bundesprogrammes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ endet zum 31.10.2014 und somit auch unser Blog.

Aber soll dies wirklich das Ende sein?

Es wird weitergehen, so viel können wir jetzt schon versprechen. Wie und in welcher Form werden Sie natürlich hier erfahren.
Bis dahin können Sie sich ja unsere anderen Internetauftritte ansehen:


Viel Spaß beim Lesen und bis bald

Ihre
Hervester-Einblicke

Donnerstag, 2. Oktober 2014

eKarmann Teil VII - Der eKarmann beim Domjubiläum

Der St.-Paulus-Dom zu Münster feierte in der Zeit vom 26. bis zum 28. September sein 750-jähriges Bestehen. Als gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Dorsten und des KAB Diözesanverbandes Münster beteiligten wir uns natürlich an den Feierlichkeiten und nahmen mit dem Projekt eKarmann am Wettbewerb: „Was macht unsere Welt besser?“ teil:
„Passend zum Jubiläumsmotto "Willkommen im Paradies" hatte das Bistum Projekte gesucht, die Menschen ein Stück vom Paradies erahnen und spüren lassen. Mehr als neunzig Projektvorschläge waren aus der ganzen Diözese eingesandt worden.“ (domjubilaeum.de)
Stolz dürfen wir verkünden, dass auch wir zu den Preisträgern gehören. An dem Festwochenende durften wir so unseren eKarmann im Foyer der Bezirksregierung - direkt gegenüber von dem Dom – präsentieren:





Mittwoch, 3. September 2014

eKarmann Teil VI

Am 02.09.2014 war es soweit: Der eKarmann wurde dem TÜV zur Einzelabnahme vorgestellt.
Nach technischer Begutachtung und einer ausführlichen Testfahrt durch den Prüfer schaffte der eKarmann „im ersten Anlauf“ die Abnahme!
Nun können wir ihn zum Straßenverkehr zulassen!

Es bleiben noch einige kleine Restarbeiten und im Fahrbetrieb kann nun die Charakteristik der Fahrmodi in der der Steuerung programmiert werden.

Aufnahme Prüfungsfahrt TÜV 02.09.2014
Auch allen am Projekt beteiligten, erwähnten und unerwähnten, Institutionen, Firmen und Sponsoren gilt der Dank für die Unterstützung.
Besonderer Dank und Anerkennung gebührt aber den Projektteilnehmenden, die unter fachkundiger Anleitung das anspruchsvolle Projekt umgesetzt und zu einem positiven Abschluss gebracht haben und sich darüber auf dem Arbeitsmarkt integrieren konnten.



Freitag, 22. August 2014

Der eKarmann Teil V


Dass es hier etwas ruhiger geworden ist bedeutet natürlich nicht, dass wir keine Fortschritte machen. Das Gegenteil ist der Fall!

In der Auftaktwoche der Klimametropole Ruhr "Ruhr2022" werden wir am 01.10.2014 bei einem Tag der offenen Werkstatt unseren eKarmann präsentieren:

Einen ersten Eindruck konnten wir bereits am 19.08. auf der Pressekonferenz geben:
Außerdem sind wir einer der Preisträger des Projektewettbewerbs anlässlich des Domjubiläums Münster und werden uns am 27.09.2014 dort präsentieren:

Mittwoch, 18. Juni 2014

Der eKarmann Teil IV

Anfang Juni haben wir die Karosserie aus der Lackiererei zurückerhalten.
Während die Karosserie („Häuschen“) lackiert wurde waren wir aber nicht untätig.
Wir begannen die Bodengruppe mit den Komponenten zu vervollständigen, für die das Vorhandensein des „Häuschens“ nicht erforderlich ist. Dies konnte auch geschehen, da das Berufskolleg Ostvest die Vorderachse und das Getriebe pünktlich "geliefert" hat. Dadurch konnten wir nach dem Aufsetzen des Häuschens, ohne große zeitliche Verzögerung, mit dem Zusammenbau fortfahren.

 




 

Donnerstag, 10. April 2014

Der eKarmann Teil III

Mit dem eKarmann wollten wir ein modernes, praxisnahes Projekt schaffen, um unsere Teilnehmer - mit Spaß an der Arbeit - auf das Berufsleben vorzubereiten und bei der Integration zu unterstützen.
Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt sich an der Entwicklung der Teilnehmer:
Nach einem erfolgreichen Praktikum wird Achraf M. eine Ausbildung als Feinwerkmechaniker bei der Firma M. Schneider GmbH in Dorsten-Wulfen beginnen. Christian H. fand durch das Projekt eine Anstellung als Hausmeister bei der Stadt Dorsten.

Aber auch alle anderen Teilnehmenden können bereits jetzt auf eine erfolgreiches Projekt zurückblicken: Im März haben sie mit gutem Erfolg die Prüfung zu dem durch die Handwerkskammer zertifizierten Qualifizierungsbaustein „Grundlagen der Fahrzeuginstandsetzung“ abgelegt.


Unsere Kooperationspartner unterstützen uns tatkräftig:
  • Die Schüler vom Berufskolleg Ostvest in Datteln stellen die fachgerecht instandzusetzenden Bauteile termingerecht fertig, so dass dem Einbau nichts im Wege steht. 
  • Günnemann, Grosse & Co. GmbH in Dorsten hat uns die Kästen zum Einhausen der Batterien aus Spezialkunststoff angefertigt und unterstützt uns bei der Umsetzung der neuen Stoßstangen.
Auch unsere Arbeiten sind soweit fortgeschritten, dass der eKarmann nach den Osterferien in die Lackiererei HK-Design in Oberhausen gegeben wird. Diese wird uns das Fahrzeug zu einem Vorzugspreis lackieren.

Vielen Dank an alle Kooperationspartner!

Einige Impressionen aus der Werkstatt:







Freitag, 7. März 2014

„Ich will mir nicht mehr alles gefallen lassen?“


Im Rahmen der Frauenkulturtage 2014 in Dorsten bietet das Bildungscafe des HERVEST-TREFF am Dienstag, 11.03.2014, von 9:00 – 12:00 Uhr, an der  Halterner Straße 64a ein Einführungsseminar für Frauen zum Thema „Ich will mir nicht mehr alles gefallen lassen?“ an.

Es richtet sich an interessierte Frauen, die sich täglich vielen kleinen und großen Ungerechtigkeiten im privaten und beruflichen Alltag ausgesetzt sehen und dies nicht länger hinnehmen wollen.
Oftmals traut man sich nicht, eigene Wünsche und Vorstellungen zu formulieren oder sich zur Wehr zu setzen, obwohl man im Recht ist. Hinterher ärgert man sich, weil man sich nicht ernst genommen oder gar schlecht und ungerecht behandelt fühlt und sogar Nachteile in Kauf nehmen muss.
Das Seminar soll dazu beitragen, sich solcher Situationen bewusst zu werden. Das eigene Reaktionsverhalten soll beleuchtet und reflektiert werden, damit Methoden und Strategien entwickelt werden können, die helfen, selbstsicherer aufzutreten und mutiger zu werden, um sich im Alltag selbst zu behaupten zu können.
  
Anfragen zum Seminar und Anmeldungen nimmt Fr. Knappmann unter 02369-7419 338 entgegen.

Dienstag, 4. März 2014

Der eKarmann Teil II

Wie im letzten Artikel angekündigt, möchten wir die Entwicklung und Umsetzung der Beleuchtung, in diesem Fall der Frontscheinwerfer mit Teilen der  HELLA KGaA Hueck und Co. Recklinghausen, vorstellen.

Nach Ausprobieren verschiedener Varianten haben wir uns für die abgebildete Anordnung des Frontscheinwerfers entschlossen.
Dieser passt in den Original Lampentopf des Karmann und der Chromring kann beibehalten werden.
Für das Standlicht setzen wir einen Standlichtring ein. Diesen haben wir aus einem Golf-Zubehörscheinwerfer
entnommen. Der Ring sitzt in einer Klarglasscheibe, die die Scheinwerfereinheit schützt.
Das Fern- und Abblendlicht ist innen positioniert. Hier kommt ein Hella 90 mm Bi-LED Scheinwerfer
zum Einsatz. Außen ist die Hella LED-Blinkleute positioniert.

Da die Scheinwerfereinheiten eine Einzelanfertigung sind, waren diverse Halter, Aufnahmen und Blenden zu konstruieren und zu fertigen (siehe folgend Bilder).
Auch hier haben die Teilnehmenden des eKarmann-Projektes wiederholt ihre Fachkompetenz eingebracht und die Umsetzung und Ausführung mit ihren guten handwerklichen Fähigkeiten möglich gemacht.
Trägerplatte, Trägerplatte mit Beleuchtung, Blende, Standlichtring mit Scheibe


Auch die Heckleuchten befinden sich gerade in der Umsetzung. Davon berichten wir beim nächsten Mal, genau so wie über den im ersten Artikel angekündigten Fortschritt der Blecharbeiten.

Im Februar hatten wir einen Termin beim TÜV-Nord in Marl. Dort galt es zu klären, ob wir auf dem „richtigen“ Weg sind, um bei der späteren Endabnahme keine „bösen“ Überraschungen zu erleben. 
Hier haben wir mit Dipl.-Ing. Frank Nahrlinger einen freundlichen und kompetenten Ansprechpartner angetroffen. Wir konnten unsere bis jetzt durchgeführten Arbeiten vorstellen und den geplanten Einbau der „E-Komponenten“ besprechen. Dabei hat sich herausgestellt, dass wir bis jetzt gut gearbeitet haben und wir konnten noch einige wertvolle Tipps mitnehmen.



Für die kompetente und freundliche Beratung möchten wir Herrn Nahlinger und dem TÜV- Nord Marl noch einmal herzlich danken.

Zum Abschluss möchte sich noch eine Projektteilnehmerin vorstellen, die uns mit Design- Zeichnungen versorgt und unterstützt.

„Ich bin Jasmin Burdack und seit dem 19. November 2013 im eKarmann Projekt bei der Dorstener Arbeit.
Ich habe mir das Projekt freiwillig ausgesucht, weil ich Interesse an der Arbeit mit Autos und Oldtimern habe. So kann ich die Dinge ausprobieren. Dabei habe ich festgestellt, dass mir das Schrauben an und das Restaurieren von Fahrzeugen Spaß macht. Ich könnte mir, für meine Zukunft, vorstellen eine Ausbildung im Kfz-Bereich zu beginnen. Mein größter Wunsch wäre es, Game-Design zu studieren. Da ich dies aber selbst finanzieren müsste, ist ein erlernter Beruf ein guter Rückhalt.“

Donnerstag, 16. Januar 2014

Der eKarmann

Nachdem im letzten Artikel über die Kooperation mit dem Berufskolleg Ostvest in Datteln und dem Drehtermin des WDR berichtet wurde, möchten wir diesmal den Projektablauf beschreiben.

Im August 2013 begannen die Projektvorbereitungen. Der Karmann Ghia, als Projektbasis, war vorhanden. Nun musste sich das Team mit der neuen Technologie E-Mobilität auseinandersetzen. Nach Klärung der technischen Voraussetzungen und Festlegung der Leistungsparameter (siehe Datenblatt Artikelende) ging es an die Lieferantensuche.
Bei der Firma „Fleck Machines“ fanden wir die passenden Module, wurden gut beraten und orderten.

Zusätzlich wurde ein Mitarbeiter aus dem Kfz-Bereich zur Fachkraft für Hochvoltsysteme bei der Handwerkskammer weiterqualifiziert.

Pünktlich zum Projektstart im September waren nun alle Voraussetzungen gegeben und erfüllt, so dass der Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege stand.

Die Teilnehmenden sind erschienen und es ging los!

Am Anfang war die Basis ….

 
anschließend wurde demontiert und entrostet ….




















nach dem Strahlen und Entrosten wurde
das Ausmaß der Karosseriearbeiten sichtbar …
  
Im nächsten Artikel stellen wir den Fortschritt der Blecharbeiten, die Anpassung der Karosserie an die geplanten Komponenten, z.B. den Einbau der LED-Scheinwerfer und der Beleuchtung sowie Signaleinrichtung nach StVZO, die uns freundlicherweise von der HELLA KGaA Hueck und Co. Recklinghausen gespendet wurden, vor.

Hierfür noch einmal einen herzlichen Dank an die HELLA KGaA Hueck und Co. Recklinghausen!